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23.09.2019, 20:11

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Uns gibt es erst seit August 2010. Richtig heißen wir „Klasse 8d mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung ohne Kürzung der Lerninhalte“. Da uns der Name aber sehr lang erscheint, nennen wir uns einfach „Mini-BuS-Klasse“, denn über uns kommt noch die BuS-Klasse.

Wir gehören zur Johannes Rau Schule und arbeiten in einem kleinen, aber schnuckeligen Klassenraum an der Nesselstraße. Dort befinden sich noch zwei Klassen unserer Schule.

Was ist bei uns anders?

Wir sind Schüler im 9. oder 10. Schulbesuchsjahr, die zwar lernen wollen, aber auch viel praktischen Unterricht bzw. viel Vorbereitung auf das Berufsleben wollen, um spätestens nach der BuS-Klasse fit für eine Arbeit oder sogar eine Ausbildung zu sein.

Deshalb dürfen wir einen Tag in der Woche in einen Praktikumsbetrieb gehen, müssen aber auch immer einen Tagesbericht darüber schreiben und am nächsten Tag im Deutschunterricht darüber berichten. Wörter wie 'Dings'oder 'so ne Maschine' müssen immer mehr durch die richtigen Fachausdrücke ersetzt werden, und man muss so berichten, dass der Schreiner-Praktikant auch versteht, was der Kfz-Praktikant gearbeitet hat. 

Seit den Osterferien haben wir einen 'Brötchen-Express', ähnlich wie das Schülercafé   an der Kreuzstraße, nur kleiner. Wer darin arbeiten wollte, musste sich schriftlich bewerben, wurde zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen und musste eine praktische Prüfung bestehen. 

Überhaupt wird von den Lehrern viel Wert auf die Schlüsselqualifikationen gelegt, ohne die man im Arbeitsleben null Chance hat: Pünktlichkeit, regelmäßiger Schulbesuch, bei Krankheit sofortiges Entschuldigen, Ausdauer, Zuverlässigkeit und gutes Benehmen, um die wichtigsten zu nennen.

Das hört sich vielleicht schwierig an, ist aber von jedem, der es will, zu schaffen.

Und wer will schon nach der Schule bis an sein Lebensende nur noch chillen?

Das wird geboten:

  • Unterricht in einer kleinen Klasse an der Nesselstraße
  • Langzeitpraktikum an einem Tag/Woche
  • viele Themen zur Berufsorientierung
  • Arbeit im 'Brötchen-Express'
  • Vorbereitung auf die BuS-Klasse/den Beruf
  • Fußballund Basketballplatz
  • saubere Toiletten
  • viel Arbeit, viel Spaß

Das wird erwartet:

  • regelmäßiger Schulbesuch
  • Pünktlichkeit
  • Hausaufgaben machen
  • Unterrichtsmaterial dabei haben
  • Freude an praktischen Arbeiten
  • keine Handies während des Unterrichts
  • nicht auf dem Gelände rauchen
  • keine Gewalt

Zusammengestellt von den Mini-Bus-Leuten Heiko, Robin, David, Muzaffer, Justin, Alaeddin und Frau Schwamborn.