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29.09.2022, 22:54

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1. April 1933: Bücherverbrennungen in Wuppertal

Die Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft erinnert heute mit einer Lesung daran, dass in Wuppertal bereits am 1. April 1933 die Bücher unliebsamer Schriftsteller dem Feuer übergeben wurden. Wuppertal war mit den Bücherverbrennungen am Brausenwerth (Elberfeld) und auf dem Rathausvorplatz in Barmen die erste Stadt im heutigen Bundesland Nordrhein-Westfalen. In den meisten Städten des sogenannten "Dritten Reiches" kam es erst im Mai 1933 zu diesen barbarischen Aktionen der Nationalsozialisten.

Heinrich Heine (1797—1856) hatte dies bereits geahnt: „…dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.”

Mehr dazu bei der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft und der bundesweiten Aktion Bücher aus dem Feuer 2008. Dort sind auch Texte aus verbrannten Büchern zu finden, z.B. dieser von Albert Einstein:

Bedrohung

Die Welt wird nicht bedroht
von den Menschen,
die böse sind,
sondern von denen,
die das Böse zulassen.

 

 

 

 

April 2008
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